Dalis Geheimnis

 

8.9.2013. Die Ausstellung von Bildern Salvador Dalis im Künstlerhaus am Lenbachplatz zeigt keines der berühmten Meisterwerke. Aber die hier anzuschauenden Skizzen lassen des Meisters magische Handschrift auf einen Blick erkennen, dessen ozeanische Phantasie anscheinend keine Grenzen kannte.

 

Einen weiteren Kommentar zu Dalis Bildern enthält folgender Blog-Artikel:

 

"Der Strahlenkranz"

 

http://mind-panorama.de/website-spiegelnde-seen/der-strahlenkranz.html

 

Dali konnte fotorealistisch genau malen, aber seine Motive haben mit der Wirklichkeit nicht viel zu tun.

Sie handeln von einer Welt im Unterbewusstsein, ähnlich den nächtlichen Träumen, deren surrealistische Zeichen nur mit den Mitteln der Psychoanalyse zu deuten sind.

 

Kunstbanausen und ungebildete Schwätzer stehen sprachlos vor solchen Phänomenen und kommen deshalb zu krassen Fehldeutungen.

 

Auch in wissenschaftlichen Gutachten gibt es Schluderei und Pfusch. Manchmal ist sogar schnell feststellbar, dass die Autoren von der Materie nicht viel Ahnung haben, sich nicht sorgfältig informieren, doch ihre Bewertungen so zusammenphantasieren, wie es der Auftraggeber wünscht oder gut bezahlt oder gern lesen würde.

 

Ein bekanntes Beispiel dafür ist der Fall des Nürnbergers Gustl Mollath, der gestern eindringlich am Münchner Marienplatz sprach, über krasse Missstände informierte, begleitet von sachkundigen Freunden, auch von Politikern des Bayerischen Landtags.

Auch der wortgewaltige frühere Ministerialbeamte Dr. Wilhelm Schlötterer forderte mit eindringlicher Stimme, gegen die Verantwortlichen zu ermitteln.

 

Hier ist ein aktueller Pressekommentar zu Gustl Mollaths Auftritt:

 

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/gustl-mollath-in-muenchen-in-welcher-richtung-liegt-das-hofbraeuhaus-1.1765058

 

Ähnliches geschah dem Hessen Horst Arnold.

 

Dazu ein aktueller Bericht der "Süddeutschen Zeitung":

 

 

http://www.welt.de/print/wams/vermischtes/article119804094/Falsches-Spiel.html

 

 

Zitat zu den Ursachen:

 

"Heidi K. habe ein übermäßiges Bedürfnis nach Aufmerksamkeit, Bestätigung, Anerkennung und Lob, befand der vom Gericht bestellte psychiatrische Gutachter Norbert Leygraf. Sie sei geltungsbedürftig und wolle im Mittelpunkt stehen.

Leygraf, einer der Großen seines Faches, hatte sich mit Heidi K. mehrere Stunden unterhalten und ein halbes Dutzend Prozesstage verfolgt. Sein Urteil: Sie habe eine "histrionische", also theatralische Persönlichkeitsstörung, setze sich gern und oft mit spektakulären Erzählungen in Szene."

 

 

Leygraf ist seriös. Aber was hätten weniger kompetente Gutachter wohl von Salvador Dali gehalten?

Die juristischen Verfahrensabläufe werden auf jeden Fall geändert, und die Öffentlichkeit ist wegen der Vorfälle alarmiert.

Das Internet wird die notwendigen Korrekturen begleiten.